Gartenhäuser

Thomas Drexel

DVA, München 2017
160 Seiten, 19,5 x 21,0 cm, gebunden
200 Farbabbildungen, 70 Grundrisse und Zeichnungen

Preis: 29,95 EUR

ISBN 978-3-421-04014-5

Klein aber fein – und vielfältig: Insgesamt 40 individuell geplante Kleinbauten von Lauben und Lounges über Pavillons, Baumhäuser und Hütten bis zu Carports umfasst das Buch Gartenhäuser. Die von Thomas Drexel porträtierten Gartenhäuser sind zwischen winzigen 6 m² bis zu luxuriösen 180 m² groß. Die Nutzungen reichen von klassischen Gewächshäusern über Wohnwintergärten, Poolpavillons, einer Kunstgalerie, Lauben, Stauräumen für Gartengeräte, Partyräumen bis zu Spielhäusern für Kinder. Die Materialien sind so vielseitig wie die Volumina, denn neben Sichtbeton, Backstein und Glas finden auch verschiedenste Hölzer und farbige Kunststoffe Verwendung. Auf jeweils zwei Doppelseiten stellt der Autor die ausgewählten Bauten anschaulich mit Fotos und Plänen und kompaktem Text vor.

Manche Häuschen sehen aus wie kleine hölzerne Zelte mit verhältnismäßig riesigen Panoramafenstern. Andere sind elegante Pool-Pavillons, von denen einer mit einem scheinbar schwebenden Dach an Mies van der Rohes Barcelona-Pavillon erinnert. Auch dessen legendäres Farnsworth House steht Pate für gläserne Quader. Recycelte und umgebaute Container überzeugen mit Kombinationen aus Stahlrahmen und Vintage-Türen. Eine ganz schmale Laube lässt einen Fliederbusch durch ein Himmelsauge wachsen. Schiebe- und Falttüren, oft raumhoch verglast, öffnen die Räume auch physisch in die Gärten. Geradezu archetypische Kubaturen erhalten mit transluzenten Verkleidungen, beispielseise diagonal geschichteten Polycarbonatschindeln, überraschend hell schimmernde oder gar signalrote Hüllen. Ein Fahrradschuppen mit Schiebetoren lässt sich zu einem gemeinschaftlichen Partyraum wandeln, und manche Einzeller eignen sich gut als temporäres grünes Home Office. Die ansehnliche Zusammenstellung von Kleinoden eigent sich durchaus als Inspirationsquelle. -sj

Fachwissen zum Thema

Ursprünglich oftmals im Auftrag von Regenten als Pflanzensammlungen und Lustgärten angelegt, sind die Palmen- und Tropenhäuser nach wie vor eine bauliche Besonderheit. Ausgewählte Beispiele sind die Wilhelma Stuttgart (im Bild: Maurisches Landhaus), der Königliche Glasdom zu Laeken in Brüssel sowie das große Tropenhaus und das Mittelmeergewächshaus im Botanischen Garten in Berlin.

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Wintergärten

Palmen- und Tropenhäuser als grüne Glashäuser

Wilhelma Stuttgart, Königlicher Glasdom zu Laeken in Brüssel, Großes Tropenhaus und Mittelmeergewächshaus im Botanischen Garten Berlin

Wintergärten, Glashäuser bzw. mit Glas umhüllte Volumina werden grundsätzlich in Warm- und Kalthäuser unterschieden, haben jedoch auch zahlreiche Mischformen. Diese Glashaus-Typen können vielfältige Formen annehmen (im Bild: Wohnwintergarten).

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Wintergärten

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