Voroxidierte Kupfertafeln

Metallbekleidung aus recyceltem Material

Als Dachdeckung für Sakralbauten wird Kupfer schon sehr lange verwendet. Heute findet sich das Metall auch auf Dächern und Fassaden anderer Bauwerke. Der Hersteller KME hat sich auf die Produktion von Halbfertigerzeugnissen aus Kupfer und Kupferlegierungen spezialisiert. Unter dem Namen Tecu bietet er Bekleidungselemente für Dächer und Fassaden an, die über verschiedene Oberflächen verfügen.



Voroxidierte Kupfertafeln am Rembrandt Museum in Amsterdam
Voroxidierte Kupferbänder am Forum in Amsterdam
Produktions- und Bürogebäude Elektro Graf in Dornbirn

Tecu Oxid bezeichnet eine Reihe von mattbraunen Kupfertafeln und -bändern. Sie bestehen aus Cu-DHP, einer sauerstoffreinen, phosphordesoxidierten Kupferlegierung mit begrenztem Restphosphorgehalt und einem Kupfergehalt von mindestens 99,9%. Der Farbton, der normalerweise durch die Bewitterung entsteht, wird durch Voroxidation der Oberflächen erzeugt. Dabei wendet der Hersteller ein materialschonendes patentiertes Verfahren an, bei dem sich die Oxidationsschicht auf natürliche Weise bildet.



Farbunterschiede zwischen den Tafeln sind auf den Fertigungsprozess zurückzuführen, sie gleichen sich durch die natürliche Oxidation am Gebäude wieder aus. Das Mattbraun entwickelt sich im Laufe der Zeit weiter über Dunkelbraun zu Anthrazit. Auf geneigten Flächen entsteht durch die intensive Einwirkung von Luftinhaltsstoffen und Feuchte das kupfertypische Patinagrün.



Die Kupfertafeln stehen in einer Dicke von 0,7 mm, einer Breite von 1,00 m sowie Längen von 2,00 und 3,00 m zur Verfügung. Die Kupferbänder sind in den Dicken 0,6 und 0,7 mm, den Breiten 0,60, 0,70 und 1,00 m und einer Länge von 30,00 m erhältlich. Alle Elemente dieser Produktreihe bestehen seit Kurzem zu 100% aus recyceltem Material, das aus hochwertigen Schrotten aus verschiedenen Industriebereichen Europas gewonnen wird.



Hersteller: KME Germany, Osnabrück

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