Schiefermosaik für Bäder

Für Wände und Mobiliar

Schon seit Jahren lässt sich Schiefer mit seiner langen Tradition als Dach- und Fassadenmaterial nicht mehr auf den Einsatz in ornamental geschmückten Giebeln oder edlen Dachdeckungen von Villen reduzieren. Immer öfter wird der Naturstein in einem Zusammenhang eingesetzt, der sich als Verbindung von Kunst und Architektur bezeichnen lässt. Künstler gestalten ganze Plätze mit Schiefer (Sanierung der psychiatrischen Klinik Beverin, Casiz/CH) und Architekten entwerfen Waschbecken aus Schiefer und Chromstahl (Max Frei und Spallo Kolb).

Duschbereich, Wohnhaus mit Büro in Lörrach, Schützenwald
Schiefermosaik im Spiegel, Wohnhaus in der Gerhard Jung Straße in Lörrach

Außergewöhnliche Schieferarbeiten sind inzwischen auch in kleineren Baumaßnahmen mit hohem Anspruch an Details, Material und Ausführung zu finden. Wie in den Projekten des Architekturbüros Zickenheiner aus Lörrach. In zwei Einfamilienhäusern, die sie in ihrem Heimatort planten, verwendeten die Architekten Schiefer als klassischen Fußbodenbelag (Format 30 / 60, brasilianischer Mustang-Schiefer) und bzw. oder als Gestaltungsmittel in den Bädern.

In einem Wohnhaus mit Büro zum Beispiel entstand ein Bad mit grünem Schiefermosaik an zwei Wänden, dessen Detailaufnahme haptische und optische Qualitäten erahnen lässt. Auch für das zweite Wohnhaus kam grüner Schiefer aus Davos zum Einsatz - diesmal für die äußere Verblendung der Dusche. Diese steht als Block inmitten des Bades und ist an drei Seiten mit Schiefermosaik ausgestattet.

Altbekanntes aufzugreifen und mit traditionellen Materialien neu zu interpretieren, ist eine beliebte Herangehensweise, für die Schiefer als Material bestens geeignet ist.

Bildnachweis: Zickenheiner Architektur, Lörrach

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