Aufstellräume für Feuerstätten

Anforderungen der Feuerungsverordnungen

Für Feuerstätten mit einer Gesamtnennwärmeleistung von mehr als 50 kW sind gesonderte Räume vorzusehen. Diese dürfen, ausgenommen zur Aufstellung von Wärmepumpen, Blockheizkraften und ortsfesten Verbrennungsmotoren, nur noch zur Lagerung von Brennstoff mitgenutzt werden.
Diese Anforderungen der Feuerungsverordnungen erleichtern die Aufstellung von Feuerstätten mit einer Gesamt-Nennwärmeleistung von mehr als 50 kW in den Fällen, in denen die Feuerung schnell regelbar - und damit automatisch oder manuell abschaltbar – ist; das ist bei Feuerstätten mit Gas- oder Ölfeuerung der Fall.

Abweichend dürfen Feuerstätten in anderen Räumen auch aufgestellt werden, wenn

  1. die Nutzung dieser Räume dies erfordert und die Feuerstätten sicher betrieben werden können oder
  2. diese Räume in freistehenden Gebäuden liegen, die allein dem Betrieb der Feuerstätten und der Brennstofflagerung dienen.
Damit soll u.a. berücksichtigt werden, dass Feuerstätten für flüssige oder gasförmige Brennstoffe mit Gesamtnennwärmeleistungen von mehr als 50 kW zur Beheizung von Räumen (z.B. Lufterhitzer, Hell- oder Dunkelstrahler) in gewerblichen oder industriellen Betrieben häufig in den Arbeitsräumen selbst aufgestellt werden müssen.

Die Aufstellräume müssen dicht- und selbstschließende Türen haben; sie müssen ferner gelüftet werden können.

Anmerkung: Werden in Aufstellräumen Feuerstätten für feste Brennstoffe aufgestellt, so darf deren Gesamtnennwärmeleistung nicht mehr als 50 kW betragen. Für Aufstellräume von Feuerstätten sind die Bauordnungen und Feuerungsanlagenverordnungen der Länder zu beachten.

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