Wärmemelder

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Die ersten Wärmemelder bestanden aus zwei federnd gelagerten Metallplättchen, die von einem Lot aus Butter getrennt waren. Wenn die Butter beim Anstieg der Raumtemperatur schmolz, bekamen die Metallplättchen Kontakt und schalteten den Alarmstromkreis ein. Moderne Wärmemelder, auch Thermo- oder Thermodifferentialmelder genannt, haben einen temperaturabhängigen Widerstand, der von einer Elektronikbaugruppe überwacht wird.

Je nach Bauart können die Melder ab einer bestimmten Maximaltemperatur ansprechen oder auch schnelle Temperaturanstiege unterhalb der Maximaltemperatur erkennen und auswerten. Die minimalen statischen Ansprechtemperaturen liegen zwischen 54°C (Klasse A1) und 144 °C (Klasse G).

Wärmemelder reagieren in der Brandentstehungsphase langsamer als Rauchmelder und werden daher vor allem in solchen Bereichen eingesetzt, in denen betriebsbedingt mit einer Trübung der Raumluft z.B. durch Abgase, Dampf o.ä. zu rechnen ist.

Typische Einsatzbereiche sind

  • Küchen
  • Garagen
  • Produktionsbereiche (z.B. Schweißkabinen)
Da sich aufsteigender Rauch in der Brandentstehungsphase schnell verdünnt und abkühlt, gibt es auch in Bezug auf die Raumhöhe deutliche Einschränkungen. Wärmemelder der Klasse A1 können in Räumen bis max. 7,50 m Höhe eingesetzt werden. Bei allen anderen Klassen ist die Raumhöhe auf 6,00 m begrenzt.

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