Deutsche Betonkanu-Regatta 2022 in Brandenburg an der Havel

Ergebnisse der 18. Ausgabe des Wettbewerbs

Leicht, robust und wasserdicht sollen sie sein, die Kanus aus Beton, die bei der Deutschen Betonkanu-Regatta starten. Die Veranstaltung wird in der Regel alle zwei Jahre vom Informationszentrum Beton im Auftrag der deutschen Zement- und Betonindustrie an wechselnden Orten organisiert. Nach pandemiebedingter Verschiebung fand sie im Juni 2022 auf dem Beetzer See in Brandenburg an der Havel zum 18. Mal statt. Mit dabei waren zahlreiche Nachwuchs-Betontechnikerinnen und -techniker aus berufsbildenden Schulen, Fachhochschulen, Hochschulen und anderen Institutionen.

Gallerie

Nicht nur sportlicher Ehrgeiz, auch Kreativität, Innovation und Teamwork sind bei der Betonkanuregatta gefragt. So gibt es neben der eigentlichen Regatta, bei der die Teams prämiert werden, die am schnellsten durchs Ziel kommen, weitere Preise, zum Beispiel für Konstruktion und Gestaltung.

Bei hervorragendem Wetter traten in diesem Jahr insgesamt 30 Institutionen mit 80 Teams und 45 Rennkanus an. Unter den Teilnehmenden waren – neben jenen aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Ungarn und Polen – erstmals auch Studierende aus der Türkei, die für ihre abenteuerliche Anreise einen Sonderpreis erhielten. Sowohl beim Damen- als auch beim Herrenrennen hatte die HTWK Leipzig Nase vorn, jeweils gefolgt von der Bauhaus-Universität Weimar. Der Gestaltungspreis ging in diesem Jahr an die Berliner Hochschule für Technik, während die Frankfurt University of Applied Sciences den Konstruktionspreis erhielt.

In der Offenen Klasse, bei der besonders phantasievolle Betonkonstruktionen ausgezeichnet werden, konnte die Leibniz Universität Hannover mit der „Hannoveraner Welfenkutsche“ erfolgreich ihren Titel verteidigen. Das schwimmende Gefährt mit Schaufelradantrieb wurde bei seinem fulminanten Auftritt von zwei als Pferde getarnten Betonkanus und der Fanfare einer 25 Kilogramm schweren Betontrompete begleitet. Den zum ersten Mal vergebenen Preis für eine besonders nachhaltige Bootskonstruktion bekam die ETH Zürich für ihr mit vorgespannten Alttextilien bewährtes Betonkanu, das außerdem als Bienenstock nachgenutzt werden soll. Wer mehr über das archimedische Prinzip hinter den schwimmenden Betonschalen und außergewöhnliche Konstruktionstechniken erfahren wollte, konnte abseits der Rennstrecke bei der Bootsausstellung mit den Teams ins Gespräch kommen.

Alle Informationen zur Regatta, weitere Informationen zu den Gewinnern sowie über 600 Bilder sind auf der Website des Veranstalters zu finden (siehe Surftipps).

Auslober: InformationsZentrum Beton, Düsseldorf

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