Brutal modern. Bauen und Leben in den 60ern und 70ern

Studentenwohnheim Rebenring „Affenfelsen“

Studentenwohnheim Rebenring „Affenfelsen“

Veranstaltungszeitraum
bis 31. März 2019
Veranstaltungsort
Braunschweigisches Landesmuseum

An der Nachkriegsarchitektur der 60er und 70er Jahre scheiden sich die Geister: Kritiker dieser Epoche bezeichnen ihre brutalistischen Bauwerke als architektonische Scheußlichkeiten und fordern ihren Abriss. Dem gegenüber steht eine Anhängerschaft der Gebäude, wie die 2012 im Braunschweiger Land entstandene Initiative „Achtung modern!“ oder die 2015 ins Leben gerufene Kampagne „SOS Brutalism“ des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt. 

Das Braunschweigische Landesmuseum gibt seinen Besuchern die Möglichkeit, sich im Rahmen der Ausstellung Brutal modern. Bauen und Leben in den 60ern und 70ern eine eigene Meinung zu bilden. Vorgestellt werden 20 Projekte aus der Region Braunschweig-Wolfsburg-Salzgitter. Sieben dieser 20 Gebäude – darunter Kirchen, eine Schule, Verwaltungs- oder Veranstaltungsstätten, Fabriken und Universitätsinstitute – stehen zur Zeit unter Denkmalschutz.

Weil die beleuchtete Epoche der Blütezeit des Brutalismus entspricht, gibt es für Freunde der Beton-brut-Architektur einige bemerkenswerte Bauten mit interessanten baulichen Details aus Beton zu entdecken.

Eintritt: Erwachsene 7 EUR, ermäßigt 5 EUR, Kinder /Jugendliche 3 EUR

Öffnungszeiten:
Dienstags bis Sonntags 10 - 17 Uhr, jeden 1. Dienstag im Monat 10 - 20 Uhr, Montags geschlossen

Bildnachweis: © A. Bormann

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