Kulturzentrum Stapferhaus in Lenzburg

Vorhang auf und Bühne frei für Ausstellungen!

Eine Stätte der Begegnung und geistiger Auseinandersetzung: Mit dem Neubau hat das Stapferhaus in Lenzburg erstmals seit seiner Gründung 1960 ein eigenes Gebäude bekommen. An dem neuen Standort direkt am Bahnhof sind die Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Büroräume nun unter einem Dach vereinigt, nachdem sie zuvor im Schloss und Zeughaus der Stadt jahrzehntelang provisorisch untergebracht waren. Das Zürcher Büro Pool Architekten, das als Sieger aus dem Wettbewerb hervorging, hat mit dem bespielbaren Holzbau einen Ort für Kunst und Kultur geschaffen. Denn anhand von Ausstellungen und Dialogen Variationen der Gegenwart zu zeigen und Varianten der Zukunft zu entwerfen ist die Programmatik des Hauses.

Gallerie

Holzkonstruktion und offener Raum
Das ganze Gebäude kann als Bühne im Dienste von Inhalten, Vermittlungsformaten und einem Publikum von Jung bis Alt verstanden werden. So orientiert sich der neue Kulturbau zur Stadt und wirkt durch seine offene Gestaltung und Lage als Bindeglied zum heterogenen Bahnhofsbereich als öffentlichen Außenraum. Der Entwurf überzeugt mit einer Konstruktion aus blau-schwarz lasiertem Holz und mit seiner klaren Form. Drei Teile im regelmäßigen Raster bilden dabei zusammen das gesamte Ensemble: Auf quadratischem Grundriss erheben sich zwei Geschosse, nordwestlich schließen sich auf rechteckigem Grundriss drei Etagen an, fortgeführte Balken von beiden Baukörpern bilden im Nordosten zum Bahnhof hin eine große Pergola über dem Vorplatz aus.

Während in der höheren Kubatur der Eingang und ein Bistro im Erdgeschoss sowie Büros im zweiten Obergeschoss untergebracht sind, bietet die erste Etage mit Oberlichtbändern weitere frei nutzbare Fläche, die in die Ausstellungshalle übergeht. Im rückwärtigen zweigeschossgigen Quader befindet sich der großzügige Ausstellungs- und Seminarbereich. An der Fassade ablesbar sind die Geschossdecken der hohen Räume. Größtenteils senkrechte Bretter als Verkleidung prägen das Äußere Erscheinungsbild, aber auch großzügige Fensterbänder vor dem Café und den Büros.

Black Box statt White Cube
Nicht nur außen zeigt sich der Holzbau in markanter dunkler Farbgebung, sondern – abgesehen von den naturbelassenen Flächen in den Büroräumen – auch innen: Anthrazit bis schwarz gefasste Räume bilden den neutralen Hintergrund für die Themenausstellungen und Inszenierungen. Black Box statt White Cube könnte man als Motto dahinter vermuten.

Flexible Wände, Treppen und Böden für ein variables Ausstellungsprogramm
Die zweigeschossige Ausstellungshalle ist wandelbar und kann ohne großen Aufwand den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden. Das war das grundlegende Planungskonzept, und so ist die Tragstruktur mit modular aufgebauten Wand- und Deckensystemen sowie mit variabler Erschließung versehen. Nur wenige Stützen stehen in den beiden Etagen. Es können Treppen verschoben und die dazugehörigen Öffnungen im Boden angepasst werden. Wände im Innenraum lassen sich herausnehmen oder einsetzen, ein zusätzlicher Boden kann im oberen Raum eingefügt werden. Hinter der Holzfassade sind Fenster versteckt, die je nach Raumnutzung geöffnet oder geschlossen werden können.

Variable und schallhemmende Raumtrenner
Im Erdgeschoss des Ausstellungs- und Veranstaltungssektors galt es, neben transformierbarer Aufteilung eine gute Raumakustik trotz parallel laufender Veranstaltungen zu gewährleisten. Akustisch wirksame Vorhänge bieten eine gute Möglichkeit, den Raum je nach Bedarf in größere und kleinere Einheiten zu separieren und dabei Geräuschkulissen voneinander abzuschirmen. Die Halle kann so zeitgleich von unterschiedlichen Gruppen genutzt werden, ohne dass diese sich gegenseitig stören.

Dreilagige Vorhänge sorgen für Ruhe
Der verwendete textile Raumtrenner besteht aus drei Schichten: Die Vorder- und Rückseite bildet je ein akustisch wirksamer Stoff aus einem dunkelgrauen Gewebe in Wolloptik mit strapazierfähiger aufgerauter Oberfläche. Das schwere Textil besteht aus flammenhemmenden Polyester (Trevira CS) und hat einen Schallabsorptionswert aw von 0,8. Dabei gilt: Je höher der Schallabsorptionsgrad, desto besser die absorbierende Wirkung des Materials, wobei 1,0 das Maximum ist. Zwischen den beiden Lagen befindet sich ein Gewebe aus flammhemmenden Molton mit einer Spezialfolie, das zusätzlich Schall absorbiert und so den Lärmpegel reduziert. Speziell für das Stapferhaus wurden Vorhangschienen an der Decke in passender Farbe hergestellt. Die Metallschienen mit leicht laufenden Rollgleitern besitzen eine hohe Traglast von bis zu 150 Kilogramm.

Wenn das Licht draußen bleiben soll
Auch in Bezug auf die Lichtverhältnisse war Wandelbarkeit gewünscht: Um Foyer, Café und die fünf Meter hohen Räume je nach Bedarf verdunkeln zu können, kommen ebenfalls Vorhänge zum Einsatz. Die Wahl fiel auf einen Blackoutstoff in passender Farbe zu den Raumtrennern. Eine Herausforderung bestand darin, die Abdunkelung der Fenster im ersten Geschoss (Betriebshaus) in fünf Meter Höhe zu gewährleisten. Installiert wurden elektrisch bedienbare Rollos mit einem Textil desselben Herstellers. Für die Büroräume und das Sitzungszimmer wurde ein hellerer Farbton für den Vorhangstoff gewählt.

Bautafel

Architektur: Pool Architekten, Zürich
Projektbeteiligte: Takt Baumanagement, Zürich (Baumanagement); Studio Vulkan, Zürich (Landschaftsarchitekurt); dsp Ingenieure und Planer (Bauingenieure); Makiol Widerkehr, Beinwil am See (Holzbau und Brandschutzplanung); Hans Abicht, Zug (HLKS-Planung); Bhend Elektroplan, Suhr (Elektroplanung); Tokyoblue, Zürich (Bühnen- und Medientechnikplaner); Weber Energie und Bauphysik, Bern (Bauphysikplanung); Creation Baumann, Langenthal (raumteilender Vorhang Acoustic Divider Vario mit mit NoiseSilencer, Vorhangstoff Alex, Rollos mit Umbria R sowie Blackoutstoff Secret)
Bauherrschaft:
Stiftung Stapferhaus, Lenzburg
Standort: Bahnhofstrasse 49, 5600 Lenzburg / Schweiz
Fertigstellung: 2018
Bildnachweis: Ralph Feiner, Malans, sowie Weisswert, Basel / Création Baumann

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Mit dem Neubau am Bahnhof in Lenzburg hat das Stapferhaus erstmals seit seiner Gründung 1960 ein eigenes Gebäude bekommen. Das Büro Pool Architekten hat mit dem bespielbaren Holzbau einen Ort für Kunst und Kultur geschaffen.

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