Kriminalprävention in Architektur und Städtebau
Termin
22. September 2010
Ort
DüsseldorfIn der Stadtplanung ist Kriminalprävention ein Thema, mit dem sich vermehrt Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften und allen voran Architekten und Stadtplaner auseinandersetzen müssen. Steigende Kriminalität, aber auch die Furcht davor, verlangen vorbeugende Planung als ganzheitliche Aufgabe. Diese kann im interdisziplinären Team aus Planern, kommunalen Akteuren, Vertretern von Wohnungsbaugesellschaften und Polizeibehörden frühzeitig entwickelt werden.
Im Seminar Kriminalprävention an Schnittstellen von Architektur und Städtebau sollen grundsätzliche Parameter für die Wahl und Kombination von Maßnahmen im Bestand und bei der Neuplanung vermittelt werden. Hierzu werden Erkenntnisse aus den Bereichen der Kriminalprävention vermittelt und Planungsgrundlagen für die Schnittstelle zwischen Architektur und Städtebau aufgezeigt:
Themen:
- Technische Überwachung
- Zugangskontrolle
- Gebäude- und Umfeldgestaltung an Schwellenbereichen
- Identifikation durch Gestaltung
- Transparenz im Planungsprozess
- Nutzerbeteiligung, Patenschaften
- Soziale Netze
Zielgruppen: Architekten, Innen- und Landschaftsarchitekten, Stadtplaner
Seminargebühren: 200,00 EUR; 100,00 EUR für Kammermitglieder
Veranstalter:
Akademie der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Bildnachweis: Gefängnishof in Biberbrugg, Andreas Rigert + Patrick Bisang, Luzern/CH
