Einführung zum Thema Gebäudemanagement
Ganzheitliches Denken ist die Grundlage für ein zukunftweisendes Gebäudemanagement.
Hierzu zählen nicht nur die technische Gebäudeausrüstung, sondern auch betriebswirtschaftliche Betrachtungen eines funktionierenden Gebäudekomplexes. Für die technische Gebäudeausrüstung wie z.B. automatische Türen, Feststellanlagen und Brandmeldesysteme, Zutrittskontrollen und Fluchtwegsicherungen ist ein gutes Gebäudemanagement die Grundlage für ein funktionelles Zusammenspiel der Gewerke.
Nur wenn bereits in der Planungsphase alle o.g. Gewerke aufeinander abgestimmt werden, darf der Nutzer ein auf seine Bedürfnisse ausgelegtes und funktionelles Gebäude übernehmen. Am Anfang sollte dabei nicht nur die Frage stehen, ob die Gewerke zusammenpassen, sondern vielmehr, welche Abläufe und Funktionen von den späteren Nutzern erwartet werden.
Idealerweise werden bei der Planung nicht nur die Entstehungeskosten zusammengefasst, sondern auch die späteren Betriebskosten inklusive Wartung und Service mit einbezogen. Oft zeigt sich dabei, dass die vermeintlich preiswerten Ausrüstungsprodukte wesentlich höhere Folgekosten verursachen, als beispielsweise Produkte, deren Anschaffungswert etwas höher liegt.
Inzwischen bieten viele Hersteller Gebäudemanagementprogramme an. Bei der Auswahl der entsprechenden Software ist jedoch unbedingt darauf zu achten, dass diese nicht zu herstellerlastig ist und möglichst flexibel auf die Bedürfnisse des Kunden und Nutzers abzustimmen ist. Anderenfalls wird die spätere Bedienung nur sehr umständlich zu realisieren sein.