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Publikationen

Krankenhausplanung

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Fachartikel

Der Artikel "Krankenhausplanung" ist in der Fachzeitschrift BAU, Ausgabe September 2007, erschienen. Die BAU ist das offizielle Organ des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg.

Der Beitrag beschreibt den Neubau des Bettenhauses beim Krankenhaus Gütersloh mit besonderem Schwerpunkt auf Planung und Einsatz von Automatik-Türen. Im Krankenhausbau sind diese besonderen Anforderungen ausgesetzt: Öffentliche Zonen wechseln mit nicht-öffentlichen, insgesamt müssen hohe hygienische Anforderungen beachtet und gleichzeitig auf langsame Patienten Rücksicht genommen werden. Allein 140 Rohrprofil- und Stahlblechtüren sowie zwei Sektionaltore plus konventionelle Zimmertüren wurden hier eingebaut.

In den Archiv- und Kellerräumen sichern T30-Feuerschutztüren aus Stahl diese Abschnitte, bei denen man von einer hohen Brandlast ausgeht. Am komplexesten waren die Anforderungen an die Türen zu den Miarbeiterbereichen, und zwar dort, wo diese auch Fluchtweg sind: Einerseits soll im Normalfall kein Unbefugter hinein-, im Notfall muss aber jeder hinauskommen. Hier wurde eine Zugangskontrolle in Kombination mit einem Fluchtwegterminal eingerichtet, so dass die Tür normalerweise nur mit Chipkarte geöffnet werden kann. Im Notfall muss die Scheibe des Terminal eingeschlagen werden, so dass die Tür geöffnet, gleichzeitig aber auch ein Alarm ausgelöst wird.

Bei den Rauchschutztüren auf den Fluren wurden Sensoren in der Flurdecke und Radarmelder an den Türflügeln installiert, so dass sowohl Bewegungen vor der Tür als auch "Hindernisse" - wie gestürzte Patienten - im Schwenkbereich der Tür erkannt werden. Um die Türen im Brandfall einfach öffnen zu können, wurden neuartige "Pushbars" eingesetzt, die weniger weit in den Flur hineinragen als gängige Stangengriffe. An der Anlieferungszone der Großküche wurden schmale Sektionaltore von 1,67 m Breite eingesetzt, die vollständig unter die Decke gleiten und so den ungehinderten Durchgang ermöglichen.

Der Beitrag wurde von der Firma Teckentrup erstellt. Auf den nachfolgend genannten Webseiten des Verbandes finden Sie den kompletten Artikel als PDF-Dokument zum Download.

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