Treppenleitern

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Unter 45° Neigung spricht die Norm von Treppen, von 45° bis 75° von Treppenleitern, darüber haben wir es mit Leitern bzw. Steigeisen zu tun.

Eine Sonderform der Leitertreppe bilden die Wechselstufentreppen.

Historisch gesehen dürften anfänglich alle Treppenformen sehr steil gewesen sein. Beginnend mit den eingekerbten Baustämmen, den so genannten Steigebäumen über Leiterbäume wurden die Treppenneigungen immer flacher und bequemer. Sehr steile Treppen finden wir nur noch im Schiffsbau. Treppenforscher behaupten, dass die traditionell steileren Treppen in den Niederlanden aus dem dort virulenten Schiffsbau entlehnt wurden.

Treppenleitern sind üblich, wo auf engstem Raum permanente Steighilfen für Bedienungspersonal oder Revisionszwecke gebraucht werden. Das heißt, dass sie an Stelle mobiler Leitern den Zugang zu Funktionsräumen sichern. Einige Anwendungsbeispiele mögen dies verdeutlichen:

  • Zugang zu Bibliotheksgalerien
  • Zugang zu Lichtbühnen im Theaterbau
  • Zugang zu Revisionsbühnen in der Industrie
  • Zugang zu Spielgalerien für Kinder.