Pyramiden- und Kegeltreppen

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Diese Formen sind nach Andrea Palladio, der sich an den antiken Tempeln orientierte, aus der radialen Anordnung von drei Treppenläufen, die auf ein zentrales Podest zulaufen, entstanden. Im Unterschied zu den geraden, kreisförmigen oder gewendelten Treppen kann man deshalb auch nicht von Treppenläufen sprechen. Ihre Blütezeit hatten sie im Barock.

Diese gewählt repräsentativen Formen werden heute nur mehr selten als Hauptzugang zu erhabenen Eingängen geplant, da sie optisch kaum befriedigend mit behindertengerechten Rampen als Zweitzugang zu kombinieren sind.

Der Vollständigkeit halber werden sie in dieser Rubrik dennoch angeführt, da sie vielleicht auch wieder aus dem "Dornröschenschlaf erwachen " und mit zeitgemässen Planungsideen "aufgefrischt" werden könnten.

Die verwendeten Skizzen stammen aus dem Handbuch der Treppenkunde. Die dargestellten Schematypen sind jeweils

  • oben: konvex (positiv) ausgestülpt
  • Mitte: konkav (negativ) eingekerbt
  • unten: der untere Teil konvex, der obere dagegen konkav ausgebildet.