Metalle
Im Treppenbau verwendbar, oder besser gesagt, gebräuchlich sind außer Stahl und Edelstahl noch ein paar wenige andere Materialien, die hier der Vollständigkeit halber angeführt werden, obwohl sie in notwendigen Treppenhäusern nicht verwendet werden dürfen, bzw. nur unter Ausnahmegenehmigungen.
Im Wohnbereich werden sie relativ häufig eingesetzt:
- Aluminium ist wegen seiner geringen Trägheitsmomente als tragende Konstruktion nicht anzuwenden, da der Kostenaufwand in Relation zum Effekt zu hoch ist.
In Kombination mit Stahlinnenkernen wird das Tragverhalten besser, der Preis steigt ebenso. So bleibt die Anwendung auf Geländerfüllungen (Lochbleche etc.) und Handläufe beschränkt.
In Anlehnung an die sehr leichten transportablen Leitern von Extrembergsteigern wären hier mit zusätzlichen Seilverspannungen sicher noch technische Fortschritte möglich. - Messing findet ebenfalls nur als Handlauf oder als Geländerfüllung Anwendung, vor allem dann, wenn der warme Ton im Objektbereich gewünscht wird.
Das relativ weiche Material ist allerdings ebenso wenig gegen Verformungen gefeit wie Aluminium.
Messingprofile und Bleche gibt es in relativ kleinen Variationen: meistens Winkelprofile oder Bandeisen. - Vornehmlich im Denkmalbereich werden geschmiedete Eisengeländer mit oder ohne Lackierung eingebaut. Dieses sehr schöne Material wird nur noch von Kunstschlossern verarbeitet.
- Kupfer und Blei werden wegen der gesundheitsgefährdenden Ablösungen (Grünspan,Bleivergiftung) bei Hautkontakt nicht im Greifbereich angewendet, insbesondere dann nicht, wenn Kinder anwesend sind.