Deckenrandabschluss
Meistens enden Wangen oder Holme am oberen oder unteren Auflager in der Treppenöffnung, auch "Treppenloch" genannt. Da diese Öffnung in der Deckenkonstruktion wie mit dem Skalpell geschnitten den Deckenaufbau (von der Deckenuntersicht z. B. einer abgehängten Decke über die eigentlich tragende Decke aus Stahlbeton oder einer Balkendecke mit dem darauf liegenden Bodenaufbau) freilegt, werden diese Ränder mit so genannten Deckenzargen gefasst.
Dem Planer bieten sich dabei mehrere Möglichkeiten, die in Abhängigkeit des gewünschten optischen Ergebnisses und des Treppentragsystems gewählt werden können:
- Die Deckenzarge ist höher als der Fußboden, läuft eventuell mit der Wangenoberkante zusammen und bildet gleichzeitig eine Wischleiste.
- Die Deckenzarge endet bündig mit dem Fußboden, hier ist eine absolute Einhaltung aller Toleranzen der mitwirkenden Gewerke erforderlich.
- Die Deckenzarge endet mit der sichtbaren Deckenrohkante, wobei entweder höhere Toleranzen oder Passleisten eingesetzt werden.
- Die Deckenzarge endet unterhalb der Deckenkante und läuft z. B. mit der Wangenunterkante zusammen.