Belichtung

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Zur Steigerung des Raumgefühls trägt die Ausleuchtung mit Tageslicht bei.

Da notwendige Treppen als Fluchttreppen in Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen und allen anderen Sondergebäuden ohnehin durch Fenster - die bei Stromausfall Licht in das Treppenhaus werfen - belichtet werden sollten, bietet sich für den Planer an, das Licht auch bewusst der Bewegungsführung im Raum anzupassen.
Fenster unter der Decke oder Oberlichter verstärken die Vertikale.
Schlitzfenster dagegen betonen die Horizontale. Satinierte "Milchgläser" dämpfen die Lichtintensität, verhüten aber gleichzeitig, daß der Treppensteigende seinen Bezug zur Außenwelt wahrnehmen kann und sichern andererseits vor den Blicken Neugieriger.

Kunstlicht dagegen kann, sofern bewusst gestaltet, ebenfalls die Treppenform und die Bewegungsdynamik unterstützen.
Neben der reinen Belichtungsfunktion soll Kunstlicht auch den Bewegungsgablauf auf der Treppe zonieren, z.B. die Podeste als Ruhepunkte "ins Licht zu rücken".

Bildnachweis : Archiv Mäckler