Planungs- und Aufgabenbereiche

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Kunstlichttechnik

Künstliches und natürliches Licht sind die Grundlagen für die visuelle Wahrnehmung. Während sich die spektrale Verteilung des natürlichen Lichtes in Abhängigkeit zur Tages- und Jahreszeit permanent ändert, bleibt die spektrale Verteilung von künstlichem Licht konstant.

Die Kunstlichttechnik umfasst folgende Bereiche:

  • Lichtquellen (Glühlampen, Leuchtstofflampen, Entladungslampen, LED, Lichtleitfaser und andere Technologien)
  • Leuchten (Einbau-, Aufbau,- abgehängte-, integrierte-, Standard- und Sonderleuchten)
  • Lichtberechnung (quantitative Lichtmenge, Lichtverteilung und photometrische Daten)
  • Wirtschaftlichkeit (Energieverbrauch und Kosten-Nutzen-Analyse)
  • DIN Standards und Vorschriften
  • Lichtanwendungen für: Büros, Einrichtungen für Forschung und Lehre, Institutionen und öffentliche Gebäude, Shops, Wohnraum, gewerbliche Räume, Theater, Fernsehen und Photographie, Außenbereiche, Sport- und Freizeitanlagen, Straßen, Flugverkehr, Unterwasserbeleuchtung, Werbung etc.
  • Lichtsteuerungsanlagen und Dimmen (in Hinblick auf Effekte und Energieeinsparung)
  • Wartung (Zugängigkeit von Hardware, Wartungsprogramme und Reinigung)
  • Notlicht und Sicherheit
  • Umweltfaktoren (Lichtverschmutzung, Entsorgung von Vorschaltgeräten)
Neue Forschungsergebnisse haben bestätigt, dass die Planung und Beurteilung von Kunstlicht in einem entscheidenden Maße von der Qualität des Tageslichtes abhängt. Nur Tageslicht in in der Lage in ausreichenden Mengen gesundes Licht zur Verfügung zu stellen. Einschätzung und Planung von Kunstlicht setzt eine intensive Auseinandersetzung mit den Einflüssen von Tageslicht voraus.

Bildnachweis: Okalux, Marktheidenfeld