Lichtmanagement
Flexibler und bedarfsgerechter Lichteinsatz
Mithilfe eines Lichtmanagements lassen sich die Beleuchtung und der Lichteinsatz flexibel und bedarfsgerecht regeln. Es bietet hohe finanzielle Einsparpotenziale und kommt dort zum Einsatz, wo eine herkömmliche Raumbeleuchtung den Ansprüchen nicht mehr entsprechen kann. Lichtmanagement ermöglicht zum Beispiel eine tageslichtabhängige Regelung der Beleuchtungsstärke, der Beleuchtungsfarbe, der Anwesenheit von Personen im Haus oder auch die individuelle Anpassung der Beleuchtung an den persönlichen Lichtbedarf. Über eine Software können Lichtszenen eingerichtet und abgerufen werden. Daneben kann es auch eine Verknüpfung des Lichtes mit anderen Gebäudefunktionen herstellen. Dazu sollte die Beleuchtung in mehreren Schalt- und Dimmzuständen regulierbar und eine Einzelansteuerung der Leuchten gewährleistet sein.
Lichtmanagement-Systeme umfassen verschiedene elektronische Komponenten, wie beispielsweise Vorschaltgeräte (EVG), Transformatoren und Zündgeräte. Diese beinhalten die Steuerung des Systems und sorgen für eine bedarfsgerechte Beleuchtung. Sie sind sowohl in Leuchten als auch in Bedienelementen integriert und können für Einzelleuchten, raumbezogen oder für mehrere Räume programmiert werden. Neben der Programmierung sollten Lichtsteuerung und Lichtregelung jedoch individuelle Korrekturen zulassen, ohne dass die gespeicherten Einstellungen verloren gehen.
Bildnachweis: Erco Leuchten, Lüdenscheid
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