LED-Lichtsysteme
In den Anfangsjahren hatten lichtemittierende Dioden (LED) nur geringe Leuchtkraft und wurden z.B. in der Displaybeleuchtung eingesetzt. Eine verbesserte Lichtausbeute (erzielt werden über 20 Lumen pro Watt, Vergleich: Glühlampe 6 Lumen pro Watt), leistungsfähige Optiken für präzise Lichtverteilung, entsprechende Steuer- und Regelsysteme zur Beleuchtungsregulierung machen LEDs heutzutage jedoch tauglich für allgemeine Beleuchtungsaufgaben. Insbesondere zur Effekt-, und Architekturbeleuchtung können konventionelle Glühlampen durch LEDs weitestgehend ersetzt werden. LED–Leuchten lassen sich direkt in Decken, Wänden oder Fußböden installieren, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.
Produktspezifische Eigenschaften wie niedriger Energieverbrauch, lange Lebensdauer, geringer Wartungsaufwand und entsprechend geringe Betriebskosten ermöglichen ihren sehr wirtschaftlichen Einsatz. Bisher war das Licht weißer LEDs jedoch wegen ihres kalten Lichts von Lichtdesignern wenig beliebt. Neuentwickelte LEDs haben eine Farbtemperatur von 3200 Kelvin und ermöglichen damit LED-Anwendungen mit warmweißem Licht, das in der Lichtfarbe etwa einer Halogenlampe entspricht. Die LEDs sind als Module in verschiedenen Formen und Lichtfarben erhältlich: in den Lichtfarben Rot, Blau, Grün, Gelb, Neutralweiß und Warmweiß.
Bildnachweis: Lichtpartner Willingen (1); GP Fiber Optics, Mörfelden (2)
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