Künstliche Lichtquellen

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Technischen Kenndaten

Seit der Erfindung der künstlichen Lichtquellen werden permanent neuen Lichtquellen entwickelt oder bestehende verbessert. Die Lichtquellen werden immer wirtschaftlicher und gleichzeitig werden Abmessungen immer kleiner. Jede Lichtquelle kann durch die folgenden technischen Kenndaten charakterisiert werden:

  • Lichtstrom/-ausbeute
  • Lebensdauer
  • Lichtfarbe
  • Farbwiedergabe
  • Anlaufzeit
  • Wiederzündung
  • Dimmbarkeit
  • Brennstellung
  • Größe und Form des Leuchtmittels (Punktlichtquelle oder Langfeldleuchtmittel)
  • Verfahren der Lichterzeugung
Aus lichttechnischer Sicht beginnt die Beleuchtungsplanung mit der "richtigen Auswahl" des Leuchtmittels (Lampe). Die "richtige Auswahl" hängt von den technischen und architektonischen Anforderungen ab, die im Einzelnen genau zu prüfen ist. Hier sind viele praktische und technische Aspekte abzuwägen wie z.B. wie wird der Nutzer die Anlage warten, welche Wartungskosten und Wartungszyklen sind vertretbar, etc. Ist es sinnvoll, Leuchtmittel mit geringeren Anschaffungskosten, Lebensdauer und Wirkungsgrad zu wählen? Diese Entscheidungen werden in der Regel nicht am Schreibtisch entschieden, sondern nur durch das Gespräch mit dem Bauherren, den Nutzern (soweit diese in der Planungsphase bereits feststehen) und natürlich mit den Architekten.

Zu guter Letzt kann der Fall eintreten, dass ein bestimmtes Leuchtmittel optimal für eine bestimmte Situation geeignet ist, es allerdings keine entsprechende Leuchte gibt. In diesem Fall sollte der Planer die Möglichkeit in Betracht ziehen, eine "Sonderleuchte" zu entwickeln.

Bildnachweis: Regent Beleuchtungskörper AG, Basel