Fensterläden

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Verschiebbarer Sonnenschutz

Ursprünglich stammen Fensterläden aus dem 15. Jahrhundert und wurden als Klappläden aus Holz hergestellt. Später kamen sie, etwas komfortabler, als Jalousienklappläden zum Einsatz. Heute finden sie als variable Schiebeläden erneut einen Platz im Fassadenbild.

Der verschiebbare Sonnenschutz in Form von Fensterläden wird meist vor die Fassade montiert. Er hat den Vorteil der individuellen Veränderbarkeit; der Nutzer kann ihn dort hin befördern, wo er ihn gerade benötigt. Allerdings lässt sich dieser Vorgang nicht automatisieren. Wenn der Nutzer nicht anwesend ist oder den Sonnenschutz nicht bedient, besteht demzufolge die Gefahr der Überhitzung der zu beschattenden Räume. Vorrangig lässt sich diese Art des Sonnenschutzes im Wohnungsbau realisieren, da seine Bedienung einige Aufmerksamkeit erfordert, wenn der Sonnenschutz funktionieren soll.

Fensterläden können auch als Dämmläden wirkungsvoll sein, wenn Wärmeverluste verhindert werden sollen. Hoch wärmegedämmt sorgen sie dafür, dass in der Nacht keine Wärme entweicht und somit auch keine nächtliche Auskühlung stattfindet.

Quelle: D. Haas-Arndt, F. Ranft; „Tageslichttechnik in Gebäuden“, Hüthig Jehle Rehm, Heidelberg
Bildnachweis: Haas-Arndt, Hannover

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