Automatisierung von Gebäudefunktionen

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Anwendungen

In Zukunft ist die Gebäudeinstallation ohne Bussysteme nicht mehr denkbar. Sie ist die Grundlage für die Automatisierung aller Funktionen. Doch auch ohne Bussysteme gibt es eine Reihe von Automatisierungslösungen für Gebäude, die auch im Rahmen der konventionellen Elektroinstallation schon seit Jahren eingesetzt werden. Allen gemeinsam ist, dass sie mehr oder weniger Insellösungen darstellen. Sie wirken meist nicht direkt zusammen. Das Zusammenwirken wird noch immer vom Menschen gesteuert.

Beispiele dafür sind:

  • Treppenlichtsteuerung
  • Zeitschalter, für die zeitliche Steuerung beliebiger elektrischer Geräte (z.B. Kaffeemaschine)
  • Bewegungsmelder/Anwesenheitsmelder
  • Anwesenheitssimulation mit Hilfe von Zeitschaltern mit Zufallsgenerator
  • Dimmer zum Erzeugen von angepassten Lichtstimmungen (manuelles Lichtszenenmanagement)
  • Tageslichtabhängige Lichtsteuerung
  • Rollo-, Jalousie und Markisensteuerung
  • Tor- und Garagentorantriebe
  • Temperaturmessung und -regelung (einschließlich Einzelraumregelung) zur Komfortverbesserung und Energieeinsparung
  • Visualisierung von Schaltzuständen (Schalttableaus mit Kontrolllämpchen).
Das obere Bild zeigt ein Beispiel für die Gruppensteuerung mehrer Jalousien in Abhängigkeit von der Windstärke und der Sonneneinstrahlung. Die Anlage kann auch noch mit einer Zeitautomatik gekoppelt und selbstverständlich auch handgesteuert werden. Es liegt auf der Hand, dass sich solche Steuerungen in Abhängigkeit von mehreren Variablen mit Hilfe eines Bussystems sehr elegant lösen lassen.

Rein äußerlich wird die fortschreitende Automatisierung im Gebäude auch durch neue Formen der Bedienungselemente erkennbar (z.B. 4-fach-Tastsensoren). Es gibt auch Ausführungen mit integrierten alphanumerischen Anzeigen, die einen schnellen Überblick über die aktuellen Zustände der Anlage gewähren.

Bildnachweis: Berker GmbH, Schalksmühle