Aerodynamisch wirksamer Querschnitt einer RWA

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Verwendung von Windleitblechen

Alle geprüften Rauch- und Wärmeabzugsgeräte (RWGs) haben gem. DIN 18232 als planungsrelevantes Kriterium einen sogenannten aerodynamisch wirksamen Querschnitt AW. Dieser errechnet sich durch Multiplikation der geometrischen Geräteeintrittsöffnung (Oberkante Deckenöffnung) mit einem entsprechend geprüften Strömungsbeiwert. Je höher der Wert eines Gerätes ist, desto weniger Geräte werden unter Umständen benötigt.

Positiv beeinflusst wird ein solcher AW-Wert beispielsweise durch Verwendung von so genannten Windleitblechen. Entscheidend ist, dass die bauaufsichtlich geforderten AW-Werte einer gesamten Anlage durch die Summe der einzelnen AW-Werte der vorgesehenen RWGs erbracht wird. Übliche Strömungsbeiwerte liegen bei 0,65 ohne bzw. 0,75 mit Windleitblechen (Die gesamte Spanne am Markt bewegt sich zwischen 0,6 und 0,8).

Bildnachweis: Essmann, Bad Salzuflen