Großlamellensysteme zur Verschattung
Aus Aluminium, Lochblech, Sonnenschutzglas oder Photovoltaikmodulen
Sonnenschutzsysteme aus Großlamellen werden entweder starr oder beweglich vor eine Fassade montiert. Sie bestehen meist aus modular aufgebauten Metall- oder Glaskonstruktionen. Ob sie horizontal oder vertikal eingebaut werden, ist von der Himmelsrichtung der Fassade abhängig. Während sich auf der Ost- oder Westseite wegen der oftmals tief stehenden Sonne vertikale Systeme besser eignen, schirmen horizontale Systeme die Sonneneinstrahlung auf der Südfassade wirksamer ab.
Feststehende Lamellen werden so eingestellt, dass sie ein Gebäude insbesondere in den Sommermonaten gegen Überhitzung verschatten können und dennoch den Blick nach außen gewährleisten. Bewegliche Systeme hingegen sind ganzjährig veränderbar und können der Sonne nachgeführt werden. Durch die Variabilität lässt sich der Tageslichteintrag wirksam erhöhen und die Sonnenschutzfunktion kann durch die wechselnde Neigung der Lamellen dem jeweiligen Sonnenstand angepasst werden.
Die Bielefelder Firma Schüco bietet mit ihren Produktlinien „Schüco ALB – beweglich“ und „Schüco ALB – starr“ Großlamellen an, die unterschiedliche Konstruktionsarten und ein breites Formen- und Größenrepertoire aufweisen. Sie bestehen aus stranggepresstem Aluminium, Lochblech, Sonnenschutzglas oder Photovoltaikmodulen zur gleichzeitigen Stromerzeugung und werden als ellipsenförmige Hohllamellen, gebogen oder flach angeboten. Ihre Größen liegen zwischen 150 und 470 Millimetern. Sie verfügen über vorgefertigte Systemkomponenten und universelle Befestigungssysteme und lassen sich dadurch einfach an entsprechend geeigneten Fassadensystemen montieren.
Hersteller: Schüco International, Bielefeld (Bild 3)
Bildnachweis: H. Schneider/D. Haas-Arndt, Siegen (1 und 2)
Zum Thema
- Lamellen
- - Sonnenschutz