Energiemanagement mit Tageslichtsystemen

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Optimierung durch automatische Steuerung

Der Zusammenhang zwischen Tageslichtnutzung und Energieeinsparung wurde spätestens mit Einführung der DIN V 18599 im Oktober 2007 deutlich. Seither wird der Energiebedarf für die Beleuchtung in die Berechnung des Primärenergiebedarfs von Nichtwohngebäuden mit einbezogen. Da Tageslichtsysteme den Zeitraum reduzieren, in dem Kunstlicht benötigt wird und damit den Energiebedarf für die elektrische Beleuchtung, spielen sie eine größere Rolle als vorher.

Ob es sich um Tageslichtlenksysteme, elektrochrome Verglasungen mit veränderbarem Lichtdurchlass, Verschattungssysteme oder um semitransparente Photovoltaiklamellen zur Stromerzeugung handelt: Alle Systeme werden optimiert, wenn sie automatisch gesteuert werden und dadurch  z. B. auf Sonneneinstrahlung oder Sonnenstände reagieren. Auch die tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung gilt als wirksames Element, um zur Optimierung des Einsparpotentials elektrischer Energie beizutragen.

Der Hersteller Lamilux hat für Tageslichtsysteme und deren Steuerung die Produktlinie „CI-Energy – Intelligentes Energiemanagement mit Tageslichtsystemen“ entwickelt. Sie umfasst eine Vielzahl von Verglasungsmöglichkeiten und die dazugehörigen Steuerungstechnologien. Durch die Automatisierung der Tageslichtsysteme lassen sich Wärmeeintrag und Tageslichteinfall regulieren, so dass weder Überhitzung noch Blendung entstehen kann. Die Steuerungslösungen von Lamilux werden für verschiedene Tageslichtelemente angeboten, unter anderem für Glasbauteile der Serie „CI-System - Glasarchitektur“, die mit scheibenintegrierter Photovoltaik, steuerbaren Außenrollos oder im Isolierglasverbund liegenden Folienrollos ausgerüstet sind.

Hersteller: Lamilux Heinrich Strunz, Rehau
Bildnachweis: D. Haas-Arndt, Hannover