Perforierte Fassadenplatten
Über 70 Muster und unzählige Farben
Je nach Sonnenstand wandernde Licht- und Schattenspiele durch perforierte Wandelemente sind in der arabischen Architektur seit jeher sowohl ein Gestaltungsmittel als auch ein wirksamer Sonnen- und Sichtschutz. Mit den lasergenau perforierten Fassadenplatten Formboard top pine liefert der Schweizer Hersteller Bruag nun eine moderne Neuauflage für den europäischen Markt.
Aufgrund der hohen Festigkeit und der glatten Oberfläche werden bevorzugt witterungsbeständige Formboardplatten in Stärken von 10 bis maximal 30 mm verwendet. Sie bestehen aus mit Polyuretanbindemittel verleimten Holzwerkstoffplatten. Möglich sind jedoch auch andere Holzwerkstoffe wie z.B. mitteldichte Holzfaserplatten (MDF). Die kleinste Lochbohrung beträgt 3 mm. Derzeit stehen über 70 Perforationen im regulären Sortiment zur Verfügung, umsetzbar sind aber auch individuelle Perforationen. Als Grundlage dient eine CAD-Zeichnung im dxf-Format.
Für eine im Außenbereich geeignete Beschichtung stehen 13 Farbtöne bei diffusionsoffenen Holzbeizlasuren sowie etwa 3.000 Farbtöne nach RAL oder NCS zur Verfügung. Das maximale industriell beschichtbare Format beträgt 6,18 x 1,30 m. Breiten über 1,30 m müssen per Hand gespritzt werden. Für die beschichteten Fassadenplatten und ihre Befestigung für hinterlüftete Außenwandbekleidungen liegt seit Mitte Juni 2009 die bauaufsichtliche Zulassung durch das DIBT vor.
Hersteller: Bruag, Güttingen/CH
