Lichtstreuende Isoliergläser

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Sonnen- und Blendschutz dank integrierter Kapillareinlagen oder Lamellenprofile

Im Scheibenzwischenraum von Mehrscheiben-Isoliergläsern angeordnete Sonnenschutzelemente haben ähnliche energetische Leistungseigenschaften wie außen liegende Systeme, sind aber der Witterung nicht ausgesetzt und müssen nicht gereinigt werden. Bereits in den 1960er Jahren begann das bayerische Unternehmen Okalux damit, synthetische Hohlfasern zu Kapillarplatten zu verarbeiten und in die damals gerade aufgekommenen Zweifach-Isoliergläser zu integrieren. Inzwischen bietet der Hersteller eine Vielzahl von Produkten an, mit denen sich nahezu alle technischen, funktionalen und gestalterischen Anforderungen erfüllen lassen.

Bei der Basisvariante streuen unzählige transluzente oder weiße Kapillarröhrchen das Tageslicht gleichmäßig, blendfrei, farbecht und ohne Schlagschatten bis zu 15 Meter tief in den Innenraum hinein. Gleichzeitig verringern sie die Wärmeeinstrahlung durch die Sonne und bieten einen guten Schutz vor Wärmeverlusten und UV-Strahlung. Daneben hat der Hersteller auch Gläser mit im Scheibenzwischenraum fest installierten Profilen im Programm. In das System Okasolar W sind einfach geknickte, individuell auslegbare Lamellen für Fenster und Fassaden integriert, in das System Okasolar S solche für Überkopfverglasungen. Okasolar F ist eine besonders platzsparende Variante, die sich für Dreifach-Isolierverglasungen, schmale Scheibenaufbauten und Sanierungen eignet.

Die integrierten Lamellen bestehen aus beschichtetem Stahl und sind in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich: als U-Profile, die die solare Strahlung zurückreflektieren und als geschlossene Kastenprofile, die sie tief in den Innenraum lenken. Beide Formen lassen sich auch miteinander kombiniert werden. Und für einen nicht nur blendfreien, sondern auch warm getönten Lichteinfall sorgen die filigranen Holzraster der Okawood-Isoliergläser.

Hersteller: Okalux, Marktheidenfeld

Surftipps

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