Flexible Senkrechtmarkise

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Mit koaxialen Gegenzuganlagen

Nicht nur die Reichstagskuppel, auch ihre Sonnenschutzanlage ist imponierend: Die innenliegende Senkrechtmarkise, die der Hersteller Clauss Markisen im Auftrag des Architekten Norman Foster einbaute, besteht aus schwer entflammbarem Acrylgewebe und wird mittels Gegenzuganlagen trapezförmig von unten nach oben ausgefahren.

Nun ist ein solche Senkrechtmarkise auch als standardisiertes Produkt auf dem Markt. Sie lässt sich in einem 12 cm tiefen Standard-Schacht für Raffstore unterbringen und ist mit Seil- oder Schienenführung erhältlich, wobei die Schienen wandbündig montiert werden können. Die Kassette selbst misst 9,5 cm und nimmt ein Markisentuch mit einer maximalen Größe von 3 x 3 m auf. Bei den Revisionsklappen stehen zwei Varianten mit verschiedenen Tiefen zur Auswahl. Für eine gute Erreichbarkeit können beide nach unten geöffnet werden.

Eine Besonderheit sind die koaxialen Gegenzuganlagen der Markise: Sie bieten den Vorteil, dass die textilen Flächen als Rechtecke, Trapeze oder Dreiecke sowohl senkrecht, waagerecht als auch schräg im Raum angebracht werden können. Damit eignet sich die Markise sowohl für gerade als auch für trichter- oder schachtförmige Öffnungen. Koaxial bedeutet dabei, dass zwei Achsen „Welle in Welle“ von einem Antrieb bewegt werden. Der Wellendurchmesser nimmt beim Abrollen des Behangs nicht ab, wodurch eine konstante Tuchspannung möglich wird und der Stoff nicht durchhängt.

Hersteller: Clauss Markisen, Bissingen-Ochsenwang