Faltschiebeläden aus Aluminium

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Mit manueller oder elektromotorischer Faltung

Als eine Art Zwitter aus Klapp- und Schiebeläden werden Faltschiebeläden überwiegend aus Standardmodulen dieser beiden Varianten geplant und gebaut. Wie das oben abgebildete Referenzobjekt einer Wohnbebauung in Paris zeigt, bieten sie eine Menge Möglichkeiten in der Gestaltung und Konstruktion moderner Fassaden. Diese hier stammen vom österreichischen Hersteller AST, der sie als Komplettsystem inklusive Führungsschienen oben und unten sowie der speziellen Farbanpassung aufgebaut und ausgearbeitet hat.

Faltschiebeläden können mit bis zu sechs Flügeln pro Anschlagseite – das sind zwölf Flügeln pro Fenster – ausgestattet werden. Dabei stehen die Läden zusammengefaltet rechtwinklig zur Fassade und bieten so zusätzlichen Wind- und Sichtschutz. Standardmäßig erfolgt eine Ausführung mit geraden Flügelanzahlen, jedoch sind auch Ausführungen mit ungeraden Anzahlen möglich. Die Rahmenprofile bestehen aus stranggepresstem Aluminium; als Materialien für die Füllung stehen Holz, Stoff oder – wie am französischen Wohngebäude verwendet – Aluminium zur Auswahl. Hier kam das Modell S mit einer 2 mm starken Blechbeplankung zum Einsatz.

Neben der manuellen Faltung bietet der Hersteller auch einen integrierten Elektroantrieb an. Er besteht aus einem Hauptmotor außen an der Laufschiene, der die Flügel vertikal zu sich heranzieht sowie einem Nebenmotor, der die letzten Zentimeter bis zur Einrastung arretiert. Die Motoren laufen nach Herstellerangaben fast geräuschlos und präzise. Ausgelegt ist diese patentierte Neuentwicklung auf zwei bis acht Flügel pro Fenster oder Tür.

Hersteller: Alu-System-Technik, Nenzing/A