PV-Fassadenunterkonstruktionen

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Profile und Befestigungen aus Aluminium oder Edelstahl

Bei der Fassadenintegration von Photovoltaik kommen üblicherweise Unterkonstruktionen aus Aluminium oder Edelstahl zum Einsatz. Sie werden in einem regelmäßigen, den Modulmaßen angepassten Raster montiert und durch feste oder bewegliche U- bzw. L-Profile mit der tragenden Konstruktion verbunden. Bei der Installation in hinterlüftete Fassaden gleicht der Abstand zwischen den Metallschienen und der inneren Schale des Wandaufbaus Unebenheiten aus und schafft Platz für die Wärmedämmung und die horizontale Verkabelung.

Die Art der Anbringung entspricht den jeweils gewählten Modulen: Rahmenlose Module werden durch punktförmige Befestigungen an mindestens vier Punkten sichtbar gehalten. Üblich sind Klemm- und Clipsysteme in den offenen Fugen von Kaltfassaden, klassische, durch die Glasscheiben gebohrte Punkthalter mit versenktem Kopf und - bei Modulen mit Rückglas - an der Modulvorderseite nicht sichtbare Hinterschnittdübel. Gerahmte Module werden als Systemelement in ein vormontiertes Profilsystem eingehängt.

Für die Fassadenanwendung werden rahmenlose Module meistens bevorzugt, weil der Rahmen die Modulkanten schützt. Ein Nachteil des Rahmens besteht allerdings darin, dass er den Regenwasserabfluss stört und die Module dadurch in der Regel leichter verschmutzen.