Inselsysteme

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Solarstrom für den netzunabhängigen Betrieb

Inselsysteme kommen in der Regel dann zur Ausführung, wenn kein Netzanschluss vorhanden ist, z.B. in abgelegen Gebieten (siehe Zum Thema „Neue Monte-Rosa-Hütte bei Zermatt“), bei kleinen Anlagen, Garten-, Wochenendhäusern, oder aus anderen Gründen der erzeugte Solarstrom nicht in das Stromnetz eingespeist werden kann. Zum netzunabhängigen Betrieb sind spezifische Anlagenkomponenten erforderlich:

  • Vorrichtungen zur Stromspeicherung (Akkumulatoren, Batterien) oder ein Back-up-Generator
  • Laderegler zur Spannungsüberwachung
Die optimale Größe eines Inselsystems (auch netzautarkes System genannt) wird durch den durchschnittlichen Strombedarf, den Nutzungszeitraum und die Bedarfsspitzen bestimmt. Die Anlage sollte so ausgelegt sein, dass sie auch die Bedarfsspitzen abdeckt.

Versorgungssicherheit und eine Minimierung der Anlage werden durch sparsame Stromverbraucher und ein intelligentes Energiemanagement erzielt, das den Betrieb verbrauchsintensiver Geräte (z.B. einer Waschmaschine) an den Produktionsspitzen (um die Mittagszeit) eintaktet.