Solarspeicherkonstruktion und -dämmung

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Die meisten Solarspeicher bestehen aus Stahl, Edelstahl oder Kunststoff. Trinkwasserspeicher sind zusätzlich mit Emaille oder Kunststoff beschichtet, um Korrosion vorzubeugen. Wenn Wärmetauscher aus Kupfer eingebaut sind, benötigen die Speicher aus Korrosionsschutzgründen zusätzlich eine Magnesium- oder Fremdstromanode.

Die Konstruktion eines Solarspeichers ist auf die spezifischen Betriebsbedingungen von thermischen Solarsystemen abgestimmt. Um eine gute Temperaturschichtung zu erreichen sind Solarspeicher hohe und schlanke Zylinder, die besonders gut gedämmt sind. Außerdem sind sie mit mehr Volumen ausgestattet als normale Wasserspeicher.

Dämmung
Eine gute Solarspeicherdämmung muss auf der gesamten Oberfläche eng anliegen. Die Dämmdicke beträgt mindestens 8 cm bei PU-Hartschaum- oder 12 cm bei Weichschaumisolierung. Der Speicherboden und Anschlüsse sollten in die Isolierung mit einbezogen sein. Neu auf dem Markt sind Dämmungen aus Polyesterfaservlies mit einer besonders niedrigen Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/m K. Das Vlies besteht in der Regel zu einem Großteil aus Recyclingmaterial und liegt besser am Speicher an als die bisherigen Dämmstoffe. Im Vergleich zu Weichschaum-Wärmedämmungen soll das neue Material die Wärmeverluste der Speicher um bis zu 30% verringern.