Solare Prozesswärme
Planungshilfe zur Auslegung thermischer Solaranlagen für ausgewählte industrielle Prozesse
Über ein Viertel des gesamten Endenergiebedarfs in Europa wird als Wärme in der Industrie verbraucht. Ein beträchtlicher Teil dieser Wärme, besonders der Anteil unterhalb von 100°C, ließe sich mit solarthermischen Anlagen erzeugen. Eine Broschüre des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme und der Sächsichen Energieagentur legt das große Potenzial der Nutzung von Solarthermie für Prozesswärme dar. Die Planungshilfe richtet sich an Solarfirmen, Installateure, Energieberater, Haustechnikplaner und Forschungseinrichtungen und stellt die Einbindung solarthermischer Anlagen für vier ausgewählte industrielle Prozessanwendungen vor:
- Vorwärmung von Warm- und Heißwasser für offene Wasch- und Reinigungsprozesse
- (Vor-)Heizen von Kesselzusatzwasser für (teilweise) offene Dampfnetze
- Heizen industrieller Bäder
- Konvektives Trocknen mit Heißluft in offenen Systemen
Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich beispielsweise in vielen Betrieben der Getränke-, Textil- und Metallindustrie, im Bereich der Oberflächenbehandlung, aber auch der Papier- und Chemieindustrie. Maßgeblich seien jedoch immer die jeweiligen Gegebenheiten in einem Unternehmen.
Aus dem Inhalt:
- Einleitung
- Vorbereitende Maßnahmen
- Auslegung solarthermischer Anlagen
- Systementwürfe für ausgewählte Anwendungen
- Spezifische Auslegungs- und Wartungsaspekte für solare Prozesswärmeanlagen
- Systemkosten, Wirtschaftlichkeit und Förderung
- Beispiele für die Nutzung solarer Prozesswärme
- Weiterführende Literatur
Das Heft liefert kurze, praxisorientierte Informationen und keine ausführlichen Planungsgrundlagen. Es steht auf einer Webseite des O.Ö. Energiesparverbandes (siehe Surftipps) zum kostenlosen Download zur Verfügung.
