Schnittstellen zu Managementsystemen (GMS)

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Die Ankopplung von Zutrittskontoll-Systemen an ein Gebäudemanagementsystem (GMS) geschieht meistens über eine serielle, bidirektionale Schnittstelle. Gerade bei der Kopplung des ZK-Systems kann das GMS optimal genutzt werden. Durch die sinnvolle Verknüpfung mit der GMA und anderen Systemkomponenten können z.B. folgende Maßnahmen ausgelöst werden:

  • Im Alarmfall wird vom GMS auf die Anwesenheitsliste des ZK-Systems zugegriffen.
  • Bei einem Einbruchalarm werden über das GMS Türen in scharfgeschalteten Bereichen des ZK-Systems gesperrt.
  • Im Brandfall werden über den Weg BMA -> GMS -> ZK-Anlage die entsprechenden Türen und Drehkreuze für den Ausgang frei geschaltet.
  • Wächter, die sich auf dem Kontrollgang befinden, können über die Stechstellen Türen und Drehkreuze für den Durchgang frei schalten.
Vom GMS müssen als Mindestanforderung folgende Parameter der ZK-Anlage projektiert werden können:
  • Terminalnummer und Terminalname (auch Terminalart)
  • Terminalgruppe und Terminalgruppenname
  • Raumzonennummer und Raumzonenname
  • Personalnummer und Mitarbeitername
  • Zuordnung der Brandabschnitte/Brandmeldelinien auf die Terminalgruppen
  • Zuordnung der EMA-Blockschaltbereiche/EMA-Meldelinien auf die Terminalgruppen
Von der ZK-Anlage aus können Meldungen an das GMS geschickt werden, die von dort aus in automatische oder manuelle Befehle umgesetzt werden.

Bildnachweis: Werner Harke, Lambrecht