Spitzwinkelschablonen

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Befestigung, Mindestüberdeckung

Die Spitzwinkel-Deckung wurde Mitte des 19. Jahrhundertsentwickelt und zuerst nur von thüringischen später dann auch von rheinischen und westfälischen Schiefergruben geschnitten. Inzwischen werden Spitzwinkelschablonen in acht verschiedenen Größen angeboten und kommen hauptsächlich als Fassadenabdeckungen zur Ausführung. Voraussetzung für die spätere Qualität der Schiefereindeckung ist - wie bei allen anderen Deckarten auch - die exakte Zurichtung der Schablonen und eine fachgerechte Ausführung.

Die Spitzwinkel-Deckung ist mit rautenförmigen Schiefern, die zwei gegenüberliegende gestutzte Ecken aufweisen, im halben Verband mit Stoßfuge auszuführen. Die Deckung muss mit einer Hängespitze von mindestens 10 mm versehen sein (Überlappung der Spitze).

Die Befestigung erfolgt mit mindestens zwei Schiefernägeln oder Schieferstiften.

Die Mindestüberdeckung wird durch die Abschnittlänge plus der Hängespitze bestimmt.