Umwelt-Produktdeklaration für Moselschiefer

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Nachhaltig Bauen mit Schiefer

Moselschiefer erhielt jetzt als erster Schiefer in Deutschland die Umweltproduktdeklaration oder auch Environment Product Declaration (EPD). Sie basiert auf einem international anerkannten Prüfprotokoll des Instituts Bauen und Umwelt (IBU) in Königswinter und bezieht sich auf die internationale Normung ISO 14025 Umweltkennzeichnungen und -deklarationen - Typ III Umweltdeklarationen - Grundsätze und Verfahren. EPDs beschreiben weltweit einheitliche Prüfkriterien.

Basierend auf diesem vorgegebenen Produktprotokoll wurde für drei Marken der Firma Rathscheck aus Mayen (Moselschiefer, InterSIN und ColorSklent/Farbschiefer) eine exakte Bestandsaufnahme aller Produktionsvorgänge von der Gewinnung, über die Zurichtung bis zum Transport erarbeitet. Bei der fast vollständig elektrifizierten Gewinnung von Moselschiefer läuft die Produktion komplett auf Basis von Naturstrom. Für fast alle Arbeiten unter Tage, den Schachtbetrieb und die Zurichtung des Schiefers wird nur Strom aus Wind- und Wasserkraft eingesetzt. Eine EPD bewertet aber nicht nur die Produktion, sondern untersucht und beurteilt auch die Zeitspanne der Verwendung, bzw. die Möglichkeiten zum Recyceln.

Alles zusammen fließt zum Beispiel in eine von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) entwickelte Auditoring-Software ein. Diese erlaubt anhand von 63 Prüfkriterien, darunter Ökologie, Haltbarkeit, Pflegeaufwand, CO2-Emmisionen oder Recycelbarkeit, die Beurteilung von Gebäuden. Es wird erwartet, dass bereits in naher Zukunft die Bauten des Bundes und der Länder nach solchen Kriterien geplant und errichtet werden.

Hersteller: Rathscheck Schiefer, Mayen

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