Kleines Schieferwaschbecken
Auf Material und Form reduziert
Hinter dem Namen Sparta verbirgt sich ein tatsächlich spartanisches Waschbecken: ein kleiner quadratischer Schieferblock, der kaum mehr zulässt als das Händewaschen. Entworfen wurde er von den Schweizer Designern Spallo Kolb und Max Frei, die unter ihrem Label „Maxim” Produkte aus Natursteinen wie Granit, Marmor, Schiefer, Sandstein und Vulkanit anbieten. Ihr Gestaltungsziel war die Reduzierung des Objektes und damit einhergehend die Betonung der Form und des Materials. Daneben fallen nur zwei Details ins Auge: der eingelassene Ablauf und die zwei sichtbaren Edelstahlschrauben zur Befestigung des Beckens an der Wand. Sogar auf einen Überlauf verzichteten die Designer.
Das Möbel besteht aus miteinander verklebten Schieferplatten, die Innenseiten des Quaders wurden glatt geschliffen, die äußeren Oberflächen spaltrau belassen. Laut Herstellerangaben eignet sich der verwendete Schiefer sehr gut für den Nassbereich, er ist robust und gleichzeitig leicht zu pflegen. Der Schiefer wird vor der Anbringung geölt. Die Maße des Waschtisches betragen 32 x 32 cm bzw. 20 cm Höhe. Sparta kann nur mit einer Wandarmatur kombiniert werden.
Das Objekt weist augenscheinlich Nachteile in der Benutzung auf: So ist bei einer zweiarmigen Armatur eine Benutzung nur dann möglich, wenn die Hände tief in das Becken gehalten werden - andernfalls würde zu viel Spritzwasser entstehen. Auch ist die grundsätzliche Entscheidung gegen einen Überlauf im Alltag erst auf ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen. Entstanden ist jedoch ein bestechend schönes Möbel, dass sicherlich in dem einen oder anderen Gästebadezimmer auch seine Schönheit ausstrahlen kann.
Hersteller: Max Frei, Widnau/CH
