Schalungsmaterialien Wand/Decke

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Das klassische "Urmaterial" der Schalungen für Wand und Decke sind Bretter und Kanthölzer.
Für die Lastabtragung des Betondrucks dient ursprünglich normaler Baustahl I
mit 5 mm oder 6 mm Durchmesser. Dafür gibt es extra Spannschlösser, die über einen Keil festgeschlagen wurden. Heute werden auch Spannstäbe mit Ankermuttern in dieser Methode zur Lastabtragung eingesetzt.

Einzelne Bretter wurden dann zur Einzelteilreduzierung als erste Rationalisierungsmaßnahme zu einer Holztafel zusammengeleimt.
Kanthölzer (10/12 oder 8/16 oder 12/16, auch 7/14) - regional unterschiedlich - werden sowohl als Schalhautunterstützung und auch doppelt als Riegel bzw. Gurte eingesetzt.

Diese konventionelle Schalmethode finden wir heute weltweit dort, wo niederes Lohnniveau herrscht und die teuren Schalungssysteme sich über Lohneinsparung nicht oder nur ganz langsam amortisieren.
So ist außerhalb West-Europas die konventionelle Methode immer noch eine sehr verbreitete Schalmethode für Wände und Decken, vor allem, weil mit den gleichen Einzelteilen alles geschalt werden kann. Die konventionellste Methode ist in der Regel auch die flexibelste und anpassungsfähigste.

Sie hat die geringsten Investitionskosten, aber auch den höchsten Lohnaufwandswert
in h/m².