Rundschalungen

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Die Problematik der Rundschalung liegt grundsätzlich in der Anpassung:

  • an unterschiedliche Radien (Durchmesser)
  • an unterschiedliche Längenabwicklung von Außenschalung und Innenschalung
  • an verschiedene Wandhöhen
  • an verschiedene Ankerungsarten

Die Verstellbarkeit der einzelnen Elemente auf verschiedene Radien geschieht mit einer Stellspindel, die mit Zwang die Schalhaut in die erforderliche Krümmung bringt und hält. Der Befestigung der Schalhaut auf den Trägern kommt eine ganz besondere Bedeutung zu.

Als Träger werden sowohl Holzträger als auch Stahl-Trapezträger verwendet. Das Verstellprinzip bleibt immer gleich.


Die notwendige exakte Längenanpassung an die unterschiedliche Abwicklung innen und außen erfolgt durch verschieden breite Elemente und der Rest durch Passhölzer zwischen den Elementen, wobei der Elementverbindung wiederum eine besondere Bedeutung zukommt.


Eine Besonderheit der Rundschalung stellt die ankerlose Rundschalung dar, bei der über einen Gelenkriegel-Ring der Frischbeton auf Ringzug aufgenommen wird (bis 400 KN/Ring). Dabei können selbstverständlich nur ganz geschlossene Grundrisse (Ringe) geschalt werden, während bei der geankerten Schalung auch einzelne Betonierabschnitte (Takte) geschalt werden können.