Modulgerüste
Das zentrale Detail eines Modulgerüstes ist der Knoten als Anschlusspunkt am Vertikalstiel.
Die Bezeichnung "Modulgerüste" stammt von der Anordnung der Stiele mit entsprechenden Knoten in einem modularen Abstand, anstatt der Verwendung von Rahmen als Basiselemente. Beliebige Achsabstände und Geschosshöhen (Beläge) können somit gebaut werden.
Das Modulgrüst ist sehr anpassungsfähig und kann auch für komplizierte Bauformen und Grundrisse, vor allem an gekrümmten und schrägen Flächen eingesetzt werden.
Ursprünglich für den Schiffsbau entwickelt, lassen sich Modulgerüste in den unterschiedlichsten Industrien, wie zum Beispiel
- im Ingenieur- und Kraftwerksbau,
- im Freileitungsbau,
- im Anlagenbau,
- in Raffinerien,
- in Flugzeug- und Schiffswerften,
- in Theater und Arenen,
Durch die räumliche Aussteifung mit Kraft- und Formschluss über den Knoten und die Tragfähigkeit der vertikalen Stiele ist ein Modulgerüst auch als flächiges Traggerüst im Kraftwerks- oder Ingenieurbau geeignet.
Aus Preisgründen sind Modulgerüste vor allem bei langen Standzeiten zu empfehlen.
Zum Thema
- Rahmengerüste