Konsolgerüste

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Konsolgerüste sind Arbeits- und Schutzgerüste an Bauwerken des Hoch- und Tiefbaus oder an Traggerüsten, deren Belagflächen auf Konsolen aufliegen. Als Gerüstbelag dienen in der Regel Bohlen.

Für Konsolgerüste ist ein Brauchbarkeitsnachweis erforderlich, bestehend aus dem Standsicherheitsnachweis und dem Nachweis der Arbeits- und Betriebssicherheit.
Für die Regelausführung nach Abschnitt 5 der
„Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz im Gerüstbau“, Auflage 1999, gilt der Brauchbarkeitsnachweis als erbracht.
Regelausführung:

  • höchstens in Gerüstgruppe 3 (200 kg/m²)
  • Gerüstabmessungen:Breite b der Belagfläche mindestens 0,60 m und höchstens 1,30 m
    um Bauwerksecken ist der Belag in voller Breite herumzuführen
    bei Materiallagerung auf dem Gerüstbelag, muss mindestens 0,20 m Durchgangsbreite erhalten bleiben
Um die Belagbreite bei der Ecklösung zu erreichen gibt es spezielle Eckkonsolen.
Die Aufhängung wird entweder mit verlorener eingebauter „Schlaufenaufhägung“ gemacht oder inzwischen mit Aufhängesystemen, bei dem die Hauptteile selbst wiedergewinnbar und wieder verwendbar sind. Verloren ist lediglich ein eingebautes Verankerungsstück. Diese Systeme werden auch für isolierte Aussenwände angeboten.

Bildnachweis: PERI