Gerüstbühnen

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Das feste Zusammenfügen von Einzelteilen zu einer Einheit führte im Schalungsbereich zu großflächigen Umsetzeinheiten und somit zu Rationalisierung und Lohnkostenreduzierung. Dieses Prinzip der großflächigen Umsetzeinheiten wird auch bei den Gerüstbühnen angewandt.

Die Bühnen werden werkseitig mit Belag und Schutzgeländer als Seitenschutz fertig montiert. Um sie transportfähig zu machen wird alles so konzipiert, dass sowohl die Aufhängekonsolen als auch die kompletten Schutzgeländer klappbar montiert werden und auf der Baustelle "vom Stapel weg" aufgehängt werden können.
Die Bühnen sind sofort nach dem Einhängen sicher und einsatzbereit. Sind die Arbeiten abgeschlossen, können die Bühnen beim Abhängen gleich wieder auf einen Stapel abgelegt werden.

Die Disposition wird vereinfacht durch ein PC-Planungsprogramm, mit dem sehr schnell jeder Grundriss vorgeplant und die richtige Menge disponiert werden kann.
Die meisten Systeme kommen mit zwei oder drei Abmessungen aus. Restmaß-Ausgleiche können im Gerüstbau immer mit Belägen „überworfen“ werden. Die Systeme bieten auch Ecklösungen an.

Gerüstbühnen werden häufig als Dachfanggerüste, bei denen die Aufhängung unter dem Dachvorsprung angebracht werden muss eingesetzt. Zum Aushängen wird dann ein Hilfsgerät für die Kranaufhängung benutzt.
Beim Dachfanggerüst ist auf die Erhöhung des Geländers zu achten. Dies regelt die DIN 4420 und die UVV der Berufsgenossenschaften.

Sehr wichtig sind im Zusammenhang mit der Baustellenverordnung und dem SIGE-Plan die von den Herstellern aufzustellenden Aufbau- und Verwendungsanleitungen, die auf der Baustelle vorliegen müssen.

Bildnachweis: PERI