Entwicklung des Gerüstbaus
Herkömmliche Stangengerüste mit Bohlenbelägen aus Holz wurden abgelöst durch Rahmengerüste. Diese wurden aus Stahl, später aus Aluminium mit horizontalen Rahmen als Systembeläge, mit den unterschiedlichsten Belagflächen vom Holz bis zum Lochblech angefertigt.
Dieses Konstruktionsprinzip gilt inzwischen als ausgereift, sodass nur eine Prinzipänderung noch Fortschritt bringen konnte.
Räumliche Modulgerüste mit Anschlussknoten wurden konzipiert um sich den zunehmend komplizierteren Formen der Bauwerke besser anpassen zu können und die Stiele gleichzeitig auch für die Konstruktion von leichten, räumlichen Traggerüsten verwenden zu können.
Seit den letzten Jahren werden zwei innovative Entwicklungen angeboten:
- Thyssen GEKKO: hier wurden die Holzstangen des „badischen Gipsergerüstes“ durch einen Aluminium-Mast ersetzt, der Konsolen dort aufnehmen kann, wo ein Gerüstbelag benötigt wird. Es entsteht eine für die Bearbeitung freie Wandfläche.
- PERI UP: ein Gerüst mit „vorlaufendem Geländer“, das bei der Montage deutlich die Sicherheit der Mitarbeiter erhöht.