Baustützen

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Als einfache Ausführung eines systematischen Traggerüstes werden „Baustützen aus Stahl mit Ausziehvorrichtung“ verwendet, so die offizielle Bezeichnung der bekannten Stahlrohrstützen.
Sie sind in der DIN 4424 aufgenommen und vom Institut für Bautechnik in Berlin mit extra Prüfzeichen ausgestattet.

Seit dem Jahr 2000 sind diese Baustützen in der ersten europäischen Norm im Schalungs- und Gerüstbereich, der EN 1065 erfasst. Dabei wurden die Stützen nach DIN 4424 als Bestand gesichert und zwar als Klasse B und Klasse C.

Als neue Klassen wurden Baustützen aufgenommen, die so bemessen sind, dass sie in jeder Auszugslänge die gleiche zulässige Last haben. Dadurch wird auf der Baustelle ein Arbeiten ohne Tabellen ermöglicht.
Die Tragfähigkeit ist an der Form der Kopf- und Fußplatten der Baustützen erkennbar.

  • Klasse D mit 20 KN zulässiger Last
  • Klasse E mit 30 KN zulässiger Last
Während die bisherigen Stützentypen (Klasse B und C) quadratische bzw. achteckige Kopf- und Fußplatten haben, wurden für die interessanten neuen Klassen mit gleichbleibender Tragfähigkeit über den gesamten Auszugsbereich neue Formen entworfen: für Stützen der Klasse D eine konkave Ausrundung der Ecken einer quadratischen Platte und für alle Stützen der Klasse E eine konvexe Ausrundung der Ecken (siehe Abbildung 3).