"Neue Beton- und Zementnormen - Mehr Verantwortung für Architekten"

Fachartikel

Der Artikel "Neue Beton- und Zementnormen" von Dr.-Ing. Friedbert Kind-Barkauskas und Dipl.-Ing. Martin Peck, Referenten in der Leitung der Bauberatung Zement beim Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V., Köln ist im Deutschen Architektenblatt DAB 6/02 erschienen.

Im Rahmen der europäischen Harmonisierung der Zement- und Betonnormen werden mit Einführung dieser Normen die Planung und die Ausführung von Bauwerken neu geregelt.
Für die im Betonbau tätigen Fachleute bedeutet dies eine Umstellung auf neue technische Inhalte, Regeln und Verfahren.
Neben einer veränderten Terminologie gilt auch eine Neuordnung der Verantwortlichkeit der am Bau Beteiligten.
Mit den strukturellen Änderungen in den Normen werden vor allem die Leistungen und Pflichen der Planenden erweitert und deutlicher als bisher beschrieben.
Neben der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit wird gleichrangig auch die Dauerhaftigkeit von Betonbauteilen als Entwurfskriterium festgelegt.
Der Umgang mit diesen neuen Planungsgrundlagen wird unter folgenden Gesichtspunkten dargelegt:

  • Zement und Beton
  • Gesteinkörnung und Betonzusätze
  • Expositionsklassen und Konformität
  • Zuordnung durch den Planer