Klimawandel und Emissionen
Ein Anstieg der durchschnittlichen Oberflächentemperatur der Erde um mehr als 2-3 °C gegenüber dem vorindustriellen Stand wird schwerwiegende sozioökonomische Folgen haben. So würde u.a. der Meeresspiegel ansteigen und damit einhergehend der Verlust von Lebensraum. Erwärmt sich die Erde mit der bisherigen Geschwindigkeit weiter, wird dieser Schwellenwert noch vor dem Ende dieses Jahrhunderts erreicht. Die größte Einzelursache für Treibhausgasemissionen ist die Nutzung von Energie aus fossilen Brennstoffen. Diese ist für etwa zwei Drittel des weltweiten Gesamtausstoßes verantwortlich. Diese wiederum werden zu etwa gleichen Teilen von der Industrie, dem Verkehr und den Gebäuden verursacht.
Um schwerwiegende Klimaereignisse zu verhindern, müssen die Emissionen gesenkt und die Konzentration der Treibhausgase stabilisiert werden. Um die Treibhauskonzentrationen zu stabilisieren müsste der weltweit durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum von fossilen Brennstoffen um rund zwei Drittel reduziert werden. In den Industrieländern müsste der Verbrauch im Schnitt sogar um den Faktor zehn zurückgehen.
Die Prognosen sind dem „UBS research focus“ entnommen, einem Bericht der Schweizer Großbank UBS vom Januar 2007, der sich diesem Thema sehr präzise und ohne zu beschönigen annimmt.
Bildnachweis: UBS Abb. 1.8 und 1.9, S.13
