Städtebauliche Nachhaltigkeit

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Nachhaltige Planungsprozesse sind auch für den Städtebau eindeutig zu definieren. Zur Orientierung sollten die städtebaulichen Ziele der Gemeinde oder Städte dienen und die benötigten Flächen weitestgehend begrenzt werden. Dadurch werden nicht nur der sparsame und schonende Umgang mit Bauland gewährleistet, sondern auch die Erschließungsflächen bzw. -kosten minimiert. Die Um- oder Nachnutzung einer brachliegenden Fläche bietet sich bei manchen Bauvorhaben geradezu an.

In die großmaßstäbliche Planung sind die gesetzlichen Anforderungen des Umwelt- und Naturschutzes mit einzubeziehen. Bestehende Baugruppen oder andere Vegetationsformen sollten wenn möglich erhalten bleiben. Insbesondere die Eingliederung in das bestehende städtische Umfeld ist ein wichtiger Grundsatz innerhalb der Planung. In diesem Zusammenhang sollten auch die Ausrichtung der Gebäudevolumen und die gebietstypischen Windströmungen zur natürlichen Belüftung in die Planung einfließen.

Vorhandene Strukturen zu nutzen, ist schon aus ökonomischer Hinsicht meist sinnvoller als neue aufzubauen. Dieser Grundsatz gilt nicht nur für die technische Erschließung eines Gebäudes, sondern auch für die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Insgesamt sind Verkehrsströme zu minimieren und alle Flächen für Verkehrsanlagen innerhalb einer Liegenschaft - so weit möglich - zu vermeiden. Außerdem sind die naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen zu beachten, bzw. städtebaulich sinnvoll vorzunehmen.