Gottfried Semper Architekturpreis 2011

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Auszeichnung für Werke mit besonderen Qualitäten im nachhaltigen Bauen

Alle zwei Jahre vergibt die Sächsische Akademie der Künste zusammen mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt den Gottfried Semper Architekturpreis. Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert und würdigt deutsche Architekten, deren Werk sich durch nachhaltiges Bauen auszeichnet. Bei der Beurteilung werden insbesondere Aspekte der Architekturqualität, der städtebaulichen Einbindung, des Landschaftsbezugs sowie des klima-, ressourcen- und flächenschonenden Bauens berücksichtigt.

Im Jahr 2011 erhielt der Cottbusser Architekt Frank Zimmermann den Preis. Nach Ansicht der Jury erfüllt er unter anderem mit dem Rückbau eines elfgeschossigen Plattenbaus im Jahr 2002 die Kriterien des nachhaltigen Bauens. Aus den wiederverwendbaren Bauelementen konstruierte er drei- und zweigeschossige Mehrfamilien-Würfelhäuser.

Demographischer Wandel, Stadtschrumpfung und die Beseitigung von überschüssigen Wohnungen beschreiben das Aufgabenfeld, dem sich der 1959 in Schwerin geborene Architekt seit mehr als einem Jahrzehnt verpflichtet sieht. Stets spielen dabei der Erhalt und die Wiederverwendung vorhandener Bausubstanz eine große Rolle – nicht nur aus denkmalpflegerischen, sondern vielmehr aus ökologischen und ökonomischen Gründen. Zu Zimmermanns bekannten Projekten gehören der Umbau einer militärischen Fahrzeughalle zur Probebühne für das Staatstheater Cottbus (2006) und die Biotürme in Lauchhammer (2008).

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