Energetische Sanierung des Wohnungsbestands
Eine szenariobasierte Lebenszyklus-Erfolgsanalyse von Florian M. Mertens
Der demografische Wandel, die Klimaschutzproblematik, zunehmende Leerstände in strukturschwachen Regionen, sowie steigende und immer stärker individualisierte Ansprüche an den Wohnkomfort erfordern schlüssige Konzepte für die Entwicklung der Wohnungsbestände in Deutschland. Eine besondere Bedeutung kommt dabei Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs zu, da sie durch Reduktion der CO2-Emissionen einen wesentlichen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des deutschen Immobilienbestandes leisten können. Dabei stellt sich die Frage, ob der Einsatz energieeffizienter Passivhaustechnologien im Gebäudebestand nicht nur erheblich zum Klimaschutz beitragen, sondern zugleich auch den wirtschaftlichen Rentabilitätsanforderungen genügen kann.
In der Studie "Energetische Sanierung des Wohnungsbestands durch Passivhaus-Technologien" von Florian M. Mertens wird die relative wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit einer Sanierung mit Passivhaus-Technologien gegenüber herkömmlichen Sanierungsvarianten aus Investorensicht untersucht. Im Zentrum der Analyse stehen typische Mehrfamilienhäuser der 50er und 60er Jahre. Dabei baut die Untersuchung auf der Entwicklung verschiedener Szenarien auf. Mit Hilfe der Monte-Carlo-Methode werden unterschiedlichste real mögliche Sanierungsfälle im Sinne einer repräsentativen Stichprobe simuliert und anschließend ökonomisch und statistisch ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen die aktuelle und zukünftige Leistungsfähigkeit der Passivhaustechnologien bei der Sanierung von Wohnungen im Bestand.
Die 116-seitige Studie, ISBN 978-3-8366-0432-1, ist 2008 in der Reihe Nachhaltigkeit des CT Salzwasser-Verlages aus Bremen erschienen. Sie kann auf der unten genannten Webseite des Fraunhofer IRB Verlags zum Preis von 39,50 EUR bestellt werden.
