Deutsches Gütesiegel Nachhaltiges Bauen vergeben
6 x Gold, 7 x Silber, 3 x Bronze
Erstmals wurde im Januar 2009 das Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen an 16 Gebäude verliehen. Zusammen mit Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee zeichnete der Präsident des DGNB Werner Sobeck in München Gebäude in der Kategorie „Neubau, Büro und Verwaltung, Version 2008“ aus. Zudem erhielten zwölf in Planung befindliche Gebäude ein Vorzertifikat.
Das Siegel prüft unter anderem die ökologische, die ökonomische und die soziokulturelle Nachhaltigkeit von Gebäuden. Dafür soll mithilfe eines wissenschaftlichen Verfahrens der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes unter verschiedenen Gesichtspunkten bewertet werden. Das Verfahren beurteilt die Nachhaltigkeit anhand von 49 Kriterien, die in sechs Themenfeldern gebündelt sind: ökologische, ökonomische, technische, soziokulturelle und funktionale Qualität sowie Prozessqualität und Standortbewertung. Für die Gesamtnote ist die Bewertung des Standortes nicht ausschlaggebend, damit eine Beurteilung der Gebäudequalität unabhängig vom Standort ermöglicht wird. Ein Gebäude, das 50% der überprüften Kriterien erfüllt, erhält ein Gütesiegel in Bronze, bei 65% (entspricht der Note 2,0) gibt es Silber und bei 80% (entspricht der Note 1,5) wird dem Gebäude das Gütesiegel in Gold zugesprochen.
Folgende Gebäude erhielten das Zertifikat in Gold:
- Etrium Köln von Architekturbüro Benthem Crouwel, Aachen/Amsterdam
- Neues Regionshaus, Hannover von Bünemann + Collegen, Hannover
- OWP 11 Obere Waldplätze, Stuttgart von Architekten PSK’A, Stuttgart
- Paul-Wunderlich-Haus, Eberswalde von GAP, Berlin
- Umweltbundesamt Dessau von Sauerbruch & Hutton, Berlin
- Volkswagen Financial Services von Planungsgruppe Benes und Partner, Wolfsburg
- Atmos, München von KSP Engel und Zimmermann, Frankfurt
- Bürogebäude, Meerbusch von DIL, Düsseldorf
- Institusgebäude in Darmstadt von Knoche Architekten BDA, Leipzig
- Laim 290 von KSP Engel und Zimmermann, Frankfurt
- Vileda Hauptverwaltung, Weinheim von Baurconsult, Haßfurt
- ZUB Kassel von Jourdan & Müller PAS, Frankfurt/Main und Seddig Architekten, Kassel
- Bürogebäude Z-zwo, Stuttgart von Eike Becker Architekten, Berlin
- Justizzentrum Chemnitz von Dömges Architekten, Regensburg
- Saegeling Medizintechnik von GPAC, Dresden
- Super C von Arge Fritzer+Pape, Aachen/Graz
Bildnachweis: Constantin Meyer, Köln (Bild 2 und 3)
Architekten Profil
KSP Jürgen Engel ArchitektenKnoche Architekten
Jourdan & Müller
Eike Becker_Architekten
Surftipps
www.baunetzwissen.de/Heizung > Obere Waldplätze, Stuttgart
www.baunetzwissen.de/Heizung > Paul-Wunderlich-Haus,Eberswalde
www.baunetzwissen.de/Daemmstoffe > Neues Regionshaus,Hannover
www.baunetzwissen.de/Fenster-und-Tueren > Zentrum fuer Umweltbewusstes Bauen - ZUB,Kassel
